Montag, 14. Juli 2014

Öland- Elchpark- Flankensee- Kristianstad- Trelleborg – Rostock

Grabsteine auf Öland
 Weiter ging es auf die Insel Öland. Hier gibt es eine besondere Vegetation und viele Windmühlen.
Alle Dörfer haben hier eigene Windmühlen und Steinhaufen, so genannte Grabfelder.

Lang Jan

Brücke nach Öland

Kalmar Schloss

Elch

Flangensee

Dom in Kristianstad

Heike in den Blaubeeren

wo sind die Fische?





 Zuerst mal zum südlichsten Punkt, dem Leuchtturm Langen Jan. Er wurde schon 1748 erbaut und war einer der ersten Leuchttürme in Skandinavien, heute ist er ein Vogelbeobachtungsturm.  Übernachtet haben wir am Strand von SandyBorg.  Leider ist das Wasser der Ostsee hier sehr mit Algen verseucht (es stinkt).



Einmal rund um die Insel und weiter über Kalmar mit Fotostopp und Stuhleinkauf - der Alte ist am Strand zusammen gebrochen-.










Unterwegs haben wir noch einen Elchpark besucht, um überhaupt mal einen Elch in Schweden zu sehen. 








Wir bleiben drei Tage am Flangensee um zu baden, zu angeln und Blaubeeren zu sammeln --- und das Endspiel zu sehen, wobei sich auch bei uns wildfremde Deutsche in den Armen lagen public viewing im Wohnmobil.












Heute weiter über Kristianstad und Ystad zur Fähre nach Trelleborg Richtung Rostock .
Es regnet seit drei Tagen mal wieder in Strömen und das Thermometer fiel auf 14 Grad . Also zurück nach Deutschland,  vielleicht ist es dort wärmer!!!

Dienstag, 8. Juli 2014

Wie viel Idylle braucht der Mensch?

Schloss Drottningholm

 Nach dem Frühstück machen wir erst einmal  einen ca.  10 km Abstecher zum königlichen Schloss Drottningholm auf der Insel Lovön.  Das bescheidene Eigenheim von Gustav und Silvia mit dem angrenzenden Hausgarten  muss man gesehen haben. Auch das Schlosstheater, das älteste Theater der Welt, der chinesische Pavillon und die Wachablösung ziehen die Touristenströme an. Wir waren bereits recht früh dort und konnten somit alles in Ruhe anschauen.  Übrigens- Silvia hat sich nicht gezeigt!

Gripsholm

 Weiter zum 70 km entfernten Schloss Gripsholm.  Ein Schloss nach meinem Geschmack wuchtig und mit dicken runden Türmen. Das muss sich auch Tucholsky gesagt haben .
Innenhof

Weiter zum 70 km entfernten Schloss Gripsholm.  Ein Schloss nach meinem Geschmack wuchtig und mit dicken runden Türmen. Das muss sich auch Tucholsky gesagt haben . In seinem Liebesroman, der zur Reiseliteratur jedes Schwedenfahrers gehören sollte, liest sich dies viel besser:
„das Schloss, aus roten Ziegeln erbaut, stand leuchtend da, seine runden Kuppeln knallten in den blauen Himmel- dieses Bauwerk war dick, seigneurial, eine bedächtige Festung.“  
 Wir halten es mit Tucholsky und verzichten auf das Innere.


  Genug Kultur,  jetzt mal wieder Natur.
NSG Stendörren


Wir fahren weiter durch schwedische Landschaften Richtung Ostseeküste nach Stendörren.
Der optische Höhepunkt hier in der Gegend ist eindeutig das NSG Stendörren mit seinen hunderten von Schäreninselchen. Die hat die letzte Eiszeit hier entstehen lassen.  Es führen Spazierwege und Wanderpfade durch Wald und über Klippen, Brückchen verbinden die Inseln miteinander.

 Die Schweden nutzen dies um zu Grillen und Baden.
Heike testet das Wasser -warm!

Übernachtungsplatz

     Leider ist hier überall das Übernachten verboten und wir suchen uns für die Nacht ein Plätzchen im Wald, aber auch direkt am Wasser – Idylle pur.
 Am nächsten Morgen fahren weiter an der Ostsee entlang Richtung Süden – überall ist das Campen verboten.
Idylle pur

  Wir wollen aber bei der Hitze baden und finden den Naturcamingplatz  in Paskallavik, ein verträumter Ort an der Ostsee.

  Hier legt man das Geld in einen Umschlag, schreibt die Autonummer und die Tage des Aufenthalts darauf und ab in den Briefkasten, alles total unkompliziert.  Wir suchen uns ein Plätzchen mit SAT-Empfang und beschließen einige Tage zu bleiben.
Vertrauen gegen Vertrauen






Der dazugehörige Ort bietet nicht nur einen Einkaufsladen,  sondern auch hier  Idylle pur – wie viel Idylle braucht  und erträgt der Mensch. 

Tipp:  3:2 für Deutschland, nach Verlängerung.

Samstag, 5. Juli 2014

Stockholm

Briefkästen für Schiffe

Stockholm Innenstadt

Uralte Stockholm

Kunstmuseum


Wenn Schiffe Briefkästen haben ist man in Stockholm, so könnte aber auch ein Roman heißen.







Wir sind in Stockholm bei bestem Wetter angekommen, nur der Stellplatz macht uns Probleme. Alle angegebenen Adressen entpuppten sich als flopp.  Die Parkgebühren sind extrem hoch unter 36€ für 24 Std ist nicht zu bekommen. Also raus mit dem ADAC Ratgeber und auf zur ehemaligen Gefängnisinsel Longholmen. 






Dafür müssen wir leider quer durch die Stadt und das am Freitag zum Berufsverkehr. In Stockholm gibt es Tunnel, deren Einfahrt die einer  Parkhauseinfahrt gleichen und so kurven wir genervt  durch die Stadt. Der Stellplatz ist zentral gelegen und bezahlbar, wenn auch etwas laut. Wir machen die übliche Stadtrundfahrt und haben abends trotzdem rund Füße, da wir den Großteil der Stadt auch noch zu Fuß erkundet haben. 




Das Wetter ist endlich mal gut und die Sonne scheint. Nach 9 Stunden in der Stadt kehren wir mit vielen Eindrücken zum Womo zurück. Duschen und  mal abends  in der Sonne einen Wein trinken , wir haben es uns verdient.

schwedischer Braunbär

Rotfuchs

Festival der Kleinkunst

Altstadt Stockhol

Stadtansicht mit Stadthus

Donnerstag, 3. Juli 2014

immer weiter nach Norden


 
 Von Gullspang fahren wir weiter nach Sundbyholm  auf einen Campingplatz am Mälaren.


  Wir wollen ausspannen und ein wenig angeln. Leider ist das Wetter sehr durchwachsen und wir werden gezwungen im Womo  zu bleiben.
Heike schwer am Angeln
  Aber ab und zu hört der Regen auf und wir können angeln, das Schloss besichtigen und die Sigurzeichnungen besuchen. Hier wird dargestellt, wie Sigfried den Drachen tötet usw.…
Angelpause

welch eine Idylle
 Am 01.o7. fahren wir weiter Richtung norden nach Västeras und hier nach Tido.
  Dort versuchen wir erneut unseren Speiseplan mit Fisch anzureichern. Während des angelns bekommen wir Besuch von einem Biber , der uns  neugierig und vorsichtig beäugt.
Wochenendhaus von Brita und hans


Am nächsten morgen fahren wir nach Surahammer um Brita und Hans zu überraschen. Wir schlappen ca. 1000 Meter mit Kuchen und Präsente durch die schwedische Wildnis – sie sind nicht da und wir müssen erst einmal zurück
Sonne, kaum zu glauben
 . Als beide zurückkamen ist die Überraschung perfekt. Wir verbringen den Abend am See und plaudern bis tief in die Nacht.

 Uni Uppsala
Nach dem gemeinsamen Frühstück geht es weiter nach Uppsala und zu Skokloster. Morgen  wollen wir nach Stockholm.
Sundbyholm tolles Wetter